Verlängerte Wartezeiten an den Kontrollpunkten der Transportation Security Administration (TSA) sind für Flugreisende in den gesamten USA mittlerweile Realität, da der teilweise Regierungsstillstand bereits in die vierte Woche geht. Die Störung ist eine direkte Folge von Personalengpässen, die dazu führen, dass Passagiere in langen Schlangen festsitzen und Flugverspätungen und -annullierungen verursachen.
Schwerwiegende Verzögerungen im ganzen Land gemeldet
Am Sonntag meldeten große Flughäfen wie Houston Hobby (HOU), Hartsfield-Jackson Atlanta (ATL) und Louis Armstrong New Orleans (MSY) erhebliche Staus. Houston Hobby verzeichnete die schlimmsten Verspätungen mit einer durchschnittlichen Wartezeit von fast drei Stunden. Der Flughafen empfahl den Passagieren, vier bis fünf Stunden vor ihrem Flug einzutreffen. In Atlanta kam es zu stundenlangen Verspätungen, die bestehende Störungen aufgrund der jüngsten wetterbedingten Flugverkehrsprobleme noch verschlimmerten und zu Dutzenden Flugausfällen führten. Andere Flughäfen wie George Bush Intercontinental (IAH) in Houston und Charlotte Douglas (CLT) meldeten ebenfalls Wartezeiten von mehr als 45 Minuten.
Auswirkungen der Schließung auf die Personalbesetzung der TSA
Die aktuelle Krise stellt die größte Störung der Flughafensicherheit seit Beginn der Schließung dar. TSA-Beamte gelten als unverzichtbare Mitarbeiter und müssen ohne Bezahlung arbeiten. Diese Situation erinnert an einen früheren Stillstand im Herbst, als Beamte über einen Monat lang ohne Vergütung arbeiteten. Die aktuelle Pattsituation zwischen den Gesetzgebern hat führende Vertreter der Luftfahrtindustrie dazu gezwungen, die politische Pattsituation öffentlich zu kritisieren. Chris Sununu, CEO von Airlines for America, erklärte unverblümt: „Fleißige Bundesluftfahrtmitarbeiter, die Luftfahrtindustrie und unsere Passagiere werden als politischer Fußball missbraucht.“
Beschleunigte Programme unterliegen Einschränkungen
Trotz der weit verbreiteten Verzögerungen blieben die TSA PreCheck-Fahrspuren in Betrieb, nachdem das DHS zunächst erwog, sie auszusetzen. Global Entry, ein Programm zur beschleunigten Passkontrolle, bleibt jedoch landesweit an Flughäfen ausgesetzt, sodass Reisende die Standard-Zollkontrollen nutzen müssen, es sei denn, sie nutzen Alternativen wie die mobile Passkontrolle.
Was Reisende wissen müssen
Wenn sie diese Woche fliegen, sollten Passagiere deutlich früher als üblich am Flughafen eintreffen – mindestens 30 Minuten länger und sogar noch länger, wenn sie keinen beschleunigten Sicherheitszugang haben. Die Überwachung der Social-Media-Kanäle von Flughäfen auf Aktualisierungen in Echtzeit ist von entscheidender Bedeutung. Wer über TSA PreCheck-Zugang verfügt, auch über Global Entry, kann sich auch für TSA PreCheck Touchless ID entscheiden, eine noch schnellere Kontrollmethode, die an immer mehr Flughäfen und Fluggesellschaften verfügbar ist.
Der anhaltende Shutdown wirkt sich direkt auf den Flugverkehr aus und es ist unwahrscheinlich, dass sich die Situation verbessert, bis in Washington eine Einigung über den Haushalt erzielt wird.























